Verband begrüßt übergreifendes Konzept, mahnt jedoch eine enge Verzahnung mit Finanzierungsarchitektur an
(07.10.2026) Mit der Vorstellung des ersten Infraplans 2026 bis 2030 setzt das Bundesverkehrsministerium und Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ein wichtiges Signal für mehr Transparenz und Planbarkeit bei der Entwicklung der Schieneninfrastruktur. Erstmals werden die aus dem Deutschlandtakt abgeleiteten Bedarfe für Aus- und Neubau, Bestandserhalt, Digitalisierung und Modernisierung in einem übergreifenden, fortzuschreibenden Planungsinstrument gebündelt. Die Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e. V. (BVMB) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Gleichzeitig warnt sie jedoch davor, den Infraplan als isoliertes Steuerungsinstrument zu betrachten.
