Baurecht

Erprobung von Online-Verfahren an Amtsgerichten geplant

(09.10.2024) An ausgewählten Amtsgerichten sollen künftig bestimmte zivilgerichtliche Verfahren auch als Online-Verfahren geführt werden können. Einen entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung (20/13082), der im Gerichtsverfassungsgesetz dafür die Voraussetzungen schaffen soll, will der Bundestag am Donnerstag, 10. Oktober 2024, in erster Lesung beraten.

Quelle: IBR News
Link: Erprobung von Online-Verfahren an Amtsgerichten geplant

Anwältin verpasst Termin: Keine Wiedereinsetzung bei falsch geplanter Anfahrt

(09.10.2024) Eine Anwältin verpasste ihren Termin beim AGH Nordrhein-Westfalen, weil sie die Fahrzeit von ihrer Kanzlei zum Gericht zu knapp kalkulierte, ihren Anwaltsausweis nicht dabei hatte und sich dann auch noch auf dem Weg zum Gerichtssaal verlief. Der AGH monierte ihre völlig unzulängliche Planung und lehnte eine Wiedereinsetzung ab.

Quelle: IBR News
Link: Anwältin verpasst Termin: Keine Wiedereinsetzung bei falsch geplanter Anfahrt

Stimmung im Handwerk trübt sich ein

(07.10.2024) Die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird auch im Handwerk immer spürbarer. Im vergangenen Quartal hat sich die Stimmung deutlich eingetrübt. Zwar bewerteten noch immer 60 Prozent der Betriebe ihre Lage als gut. Doch 28 Prozent beurteilten sie als befriedigend und 13 Prozent als schlecht. Im Vorquartal bewerteten nur 10 Prozent die Lage als schlecht und im Vorjahr waren es mit 8 Prozent noch weniger. Bessere Nachrichten gibt es indessen aus dem Kfz-Gewerbe. Hier hat offenbar ein gutes Werkstattgeschäft die Rückgänge im Verkauf kompensiert.

Quelle: IBR News
Link: Stimmung im Handwerk trübt sich ein

Videokonferenzen in grenzüberschreitenden Zivilprozessen erleichtert

(04.10.2024) Seit 1. Oktober 2024 gelten neue Regelungen für grenzüberschreitende Videoverhandlungen in Zivilprozessen. Deutsche Gerichte können nunmehr innerhalb der EU Parteien und ihre Vertreter per Videokonferenz zur Gerichtsverhandlung zuschalten und anhören, ohne dass es dafür eines Rechtshilfeersuchens bedarf.

Quelle: IBR News
Link: Videokonferenzen in grenzüberschreitenden Zivilprozessen erleichtert

BRAK gewichtet Stimmen falsch: Doch kein Beschluss für Reform der BGH-Singularzulassung

(02.10.2024) Es war eine klei­ne Sen­sa­ti­on, als die BRAK mel­de­te, man werde sich nach knap­per Mehr­heit in der Haupt­ver­samm­lung nun für eine BGH-Fach­an­walt­schaft ein­set­zen. Nun be­stä­tigt sie ex­klu­siv ge­gen­über beck-ak­tu­ell: Das Er­geb­nis der Ab­stim­mung ist falsch, zwei Kam­mern wur­den zu stark ge­wich­tet.

Quelle: IBR News
Link: BRAK gewichtet Stimmen falsch: Doch kein Beschluss für Reform der BGH-Singularzulassung

Zugang zum Recht braucht Gerichte in der Fläche!

(30.09.2024) Der Deutsche Anwaltverein (DAV) äußert scharfe Kritik an der geplanten Schließung zahlreicher Gerichtsstandorte in Schleswig-Holstein. Neun Arbeits- und Sozialgerichte sollen künftig an einem Standort zusammengelegt werden. Auch soll es nur noch ein Amtsgericht pro Kreis geben. Der Rückzug der Justiz aus der Fläche schadet dem Zugang zum Recht und damit auch dem Vertrauen der Menschen in den Rechtsstaat. Hier werde an der falschen Stelle gespart, so der DAV.

Quelle: IBR News
Link: Zugang zum Recht braucht Gerichte in der Fläche!

Sicherster Weg: Im Zweifel müssen Anwälte mit dem Schlimmsten rechnen

(27.09.2024) Bei un­kla­rer Rechts­la­ge müs­sen An­wäl­te damit rech­nen, dass das Ge­richt eine für den Man­dan­ten un­güns­ti­ge Rechts­auf­fas­sung ver­tre­ten könn­te. Der si­chers­te Weg ver­lan­ge, dass für die­sen Fall vor­ge­sorgt werde, wie der BGH an­ge­sichts eines an der Ver­jäh­rung ge­schei­ter­ten Zu­ge­winn­aus­gleichs be­ton­te.

Quelle: IBR News
Link: Sicherster Weg: Im Zweifel müssen Anwälte mit dem Schlimmsten rechnen

Der Bundesfinanzhof führt die elektronische Aufbewahrung und Archivierung seiner Akten ein

(26.09.2024) Die Akten der obersten Gerichtshöfe des Bundes, zu denen auch der Bundesfinanzhof gehört, sind in zahlreichen Fällen von historischer oder politischer Bedeutung und haben Auswirkung für weite Teile der Bevölkerung. Historiker, Journalisten, Privatpersonen oder andere Gerichte und Behörden greifen im Rahmen von Geschichtsprojekten, Presse- und Medienbeiträgen, zur Durchführung von Ahnenforschung oder für andere Gerichts- oder Verwaltungsverfahren häufig auf die Akten des Bundesfinanzhofs zu.

Quelle: IBR News
Link: Der Bundesfinanzhof führt die elektronische Aufbewahrung und Archivierung seiner Akten ein

Experten begrüßen Digitalisierung der Zwangsvollstreckung

(26.09.2024) Der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur weiteren Digitalisierung der Zwangsvollstreckung“ (20/11310) war am Mittwoch, 25. September 2024, Gegenstand einer öffentlichen Anhörung im Rechtsausschuss. Die sechs eingeladenen Sachverständigen hielten die geplanten Änderungen für sinnvoll, mahnten aber weitere Digitalisierungsschritte an.

Quelle: IBR News
Link: Experten begrüßen Digitalisierung der Zwangsvollstreckung