Kündigung nach Täuschung über die ärztliche Feststellung einer vorläufigen Impfunfähigkeit

März 25, 2026 | Arbeitsrecht

Die wahrheitswidrige Behauptung eines im Krankenhaus tätigen Arbeitnehmers, aufgrund ärztlicher Untersuchung vorläufig impfunfähig zu sein, stellt eine erhebliche Pflichtverletzung (§ 241 Abs. 2 BGB) dar und ist grundsätzlich geeignet, eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen. Maßgeblich ist insbesondere der Vertrauensbruch. Aber auch ein Täuschungsversuch genügt insoweit.

Ähnliche Beiträge

3 ABB 3/25

Beschlussverfahren - zugelassene Rechtsbeschwerde - Funktionsnachfolge

7 AZR 15/25

Vergütung freigestelltes Betriebsratsmitglied