Mieterbund fordert Abschaffung statt Ausweitung der Umlagemöglichkeiten
(05.11.2026) Der Deutsche Mieterbund (DMB) kritisiert die Pläne der Bundesregierung, das sogenannte Glasfaserbereitstellungsentgelt zu verlängern und die Umlage der Kosten auf Mieterinnen und Mieter zugleich zu erleichtern. Mit dem Gesetzentwurf zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes (BT-Drucksache 21/8277) will die Bundesregierung die bislang bis Ende 2027 befristete Möglichkeit, die Kosten für den Glasfaseranschluss auf Mieterinnen und Mieter umzulegen, bis Ende 2030 verlängern. Gleichzeitig sollen bisherige Schutzregeln wegfallen. Dadurch könnten auf Mieterhaushalte zusätzliche Kosten von bis zu 540 Euro zukommen.
