Weihnachtsbaumkulturen unterliegen als Scheinbestandteile nicht der Grunderwerbsteuer

(04.12.2019) Werden Weihnachtsbaumkulturen zusammen mit dem Grundstück erworben, unterliegt nur der das Grundstück betreffende Teil des Kaufvertrags der Grunderwerbsteuer. Der Kauf der Weihnachtsbäume sei grunderwerbsteuerfrei, weil die Weihnachtsbäume kein wesentlicher Bestandteil des Grundstücks, sondern nur Scheinbestandteile seien. Dies hat das Finanzgericht Münster mit Urteil vom 14.11.2019 entschieden.

Quelle: IBR News
Link: Weihnachtsbaumkulturen unterliegen als Scheinbestandteile nicht der Grunderwerbsteuer

Weihnachtsbaumkulturen unterliegen als Scheinbestandteile nicht der Grunderwerbsteuer

Ähnliche Beiträge

Mieten und Immobilienpreise in Rheinland-Pfalz leicht gestiegen

(10.07.2020) Durchschnittliche Steigerungsraten bei den Wohnungsmieten und den Preisen für Kaufimmobilien: Der Immobilienmarkt in Rheinland-Pfalz befindet sich weiterhin in einer Phase der Konsolidierung. So stiegen die Preise für Einfamilienhäuser im Landesdurchschnitt um 6,1 Prozent, Eigentumswohnungen sind in den zwölf größten Städten um 6,6 Prozent teurer als im Vorjahr. Der landesweite Anstieg der Mieten um nur

Schriftform und Zugang: Formale Tücken einer Kündigung im Arbeitsrecht

(10.07.2020) Hat der Arbeitgeber die Entscheidung zur Kündigung eines Mitarbeiters gefällt, beginnen die Herausforderungen: Zunächst steht aus rechtlicher Sicht die Frage im Mittelpunkt, ob ein wirksamer Kündigungsgrund vorliegt. Viele Kündigungen scheitern jedoch nicht an einem fehlenden Grund, sondern bereits an der Schriftform und/oder an dem Nachweis über den Zugang der Kündigung. Quelle: IBR News Link:

Unverständlich: Unwirksame Schönheitsreparaturklausel verursacht Mehrkosten für Mieter

BGH-Urteil schafft keinen Rechtsfrieden (09.07.2020) Nach dem Gesetz ist der Vermieter zur Durchführung der Schönheitsreparaturen verpflichtet. Oft wälzen Vermieter diese Pflicht vertraglich auf ihre Mieterinnen und Mieter ab. Dies ist in vielen Fällen unwirksam. Seit 2015 gilt, dass Mieterinnen und Mieter nicht renovieren müssen, falls sie eine nicht renovierte Wohnung ohne Ausgleichszahlung übernommen haben (BGH